Die Reise zu den Zedern

48.00 CHF

Iso Camartin und Verena Füllemann
Die Reise zu den Zedern
Aufzeichnungen eines Klostergärtners
Verlag Desertina
Hardcover mit Fadenheftung, 340 Seiten, Farbbilder
ISBN 978-3-85637-503-4
CHF 48.00

 

Beschreibung

Iso Camartin und Verena Füllemann
Die Reise zu den Zedern
Aufzeichnungen eines Klostergärtners
Die Zeder ist naturgeschichtlich wie kulturgeschichtlich der am häufigsten beschriebene, besungene und gepriesene Baum unseres Planeten. Sie  spielt bereits in den frühesten Zivilisationen Mesopotamiens, Ägyptens, des Nahen Ostens und später des gesamten Mittelmeerraumes eine  wichtige Rolle – vom Gilgamesch-Epos über die Bibel zu allen Kulturräumen der zivilisierten Welt. Die Begeisterung über diesen «nicht faulenden» Baum hat sich später auf alle Länder und Kontinente ausgedehnt. Kein repräsentativer Park oder Garten ist in Europa denkbar, in dem man  spätestens seit dem 18. Jahrhundert nicht auch versucht hätte, eine Libanon- oder eine Atlaszeder zu pflanzen. In vielen religiösen und kulturellen  Traditionen geniesst dieser Baum als echte, manchmal auch als «falsche» Zeder uneingeschränkte materiell-praktische wie rituell-symbolische Bedeutung. Das Buch greift diese Zedernfaszination auf und erzählt Zederngeschichten, die nach dem Prinzip einer Reise in die vier  Himmelsrichtungen alle wichtigen Zedernfundorte unserer Erde umfassen.

Die Autoren
Iso Camartin, geboren 1944 in Chur, Essayist und Autor, war von 1985–1997 ordentlicher Professor für rätoromanische Literatur und Kultur an der ETH und an der Universität Zürich. Er lehrte und forschte über sprachlich-kulturelle Minderheiten und über die Kulturgeschichte
des Alpenraums. Als Literaturkritiker war er in verschiedenen Jurys tätig, unter anderem beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt. 1996–1998 moderierte er die «Sternstunde Kunstv beim Schweizer Fernsehen DRS. 2000–2003 war er Leiter der Kulturabteilung des
Schweizer Fernsehens DRS. Von 2004–2012 verantwortlich für die «Opernwerkstatt» am Opernhaus Zürich. Inzwischen freischaffend. Lebt in Zürich, Disentis und New Brunswick (NJ).

Zahlreiche Publikationen, darunter:
■ Jeder braucht seinen Süden, Suhrkamp 2003, Insel Taschenbuch 2011
■ Belvedere – Das schöne Fernsehen, Suhrkamp 2005
■ Bin ich Europäer? Eine Tauglichkeitsprüfung. C.H.Beck, 2006
■ Die Geschichten des Herrn Casparis, C.H.Beck, 2008
■ Im Garten der Freundschaft, C.H.Beck, 2011
■ Die Schweiz. Portrait meines Landes, beck’sche reihe, 2012
■ Opernliebe. Ein Buch für Enthusiasten, C.H.Beck, 2014

Verena Füllemann, geboren 1949 in Muri im Freiamt, ist Juristin, und war von 1986 bis 2006 Geschäftsführerin der UBS Kulturstiftung. Sie ist Mitautorin des Fotobandes Baden um die Jahrhundertwende, 1979, Badener Tagblatt und Sauerländer, und Herausgeberin der Briefe an die NZZ, 1985, NZZ. Sie initiierte das Buch Faites vos pommes! Eine Art Kulturgeschichte des Apfels, Text Alex Bänninger, 1997, Benteli, und den Bildband Bacchus. Kunst für Weinfreunde – Wein für Kunstfreunde, Text Hugo Loetscher, 2004, NZZ und Hirmer, für welche sie Bildmaterial sammelte. Verena Füllemann lebt in Baden. 1983 verliebte sie sich im Garten der Kunstfreunde Christopher und Dorothy Hughes in Saddington, England, in eine prachtvolle Zeder. Dieser Baum löste zahlreiche Reisen und Besuche in vielen Bibliotheken aus. Verena Füllemann ist Patin einer jungen Zeder im  Shouf Cedar Reserve-Barouk Forest im Libanon.