Termine

Buchvernissage Iso Camartin & Verena Füllemann «Die Reise zu den Zedern – Aufzeichnungen eines Klostergärtners»

Donnerstag, 13.06.2019, 18 – 19 Uhr  Kantonsbibliothek Graubünden

Iso Camartin und Verena Füllemann widmen ihr Buch dem naturgeschichtlich wie kulturgeschichtlich am häufigsten beschriebenen, besungenen und gepriesenen Baum unseres Planeten, der Zeder. Das Buch greift diese Zedernfaszination auf und erzählt Zederngeschichten, die nach dem Prinzip einer Reise in die vier Himmelsrichtungen alle wichtigen Zedernfundorte unserer Erde umfassen. Erscheint im Desertina Verlag, Chur.

Iso Camartin, geboren 1944 in Chur, Essayist und Autor, war von 1985–1997 ordentlicher Professor für rätoromanische Literatur und Kultur an der ETH und an der Universität Zürich. Er lehrte und forschte über sprachlich-kulturelle Minderheiten und über die Kulturgeschichte des Alpenraums. Als Literaturkritiker war er in verschiedenen Jurys tätig, unter anderem beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt. 1996–1998 moderierte er die «Sternstunde Kunst» beim Schweizer Fernsehen DRS. 2000–2003 war er Leiter der Kulturabteilung des Schweizer Fernsehens DRS. Von 2004–2012 verantwortlich für die «Opernwerkstatt» am Opernhaus Zürich. Inzwischen freischaffend. Lebt in Zürich, Disentis und New Brunswick (NJ).


Verena Füllemann, geboren 1949 in Muri im Freiamt, ist Juristin, und war von 1986 bis 2006 Geschäftsführerin der UBS Kulturstiftung. Sie ist Mitautorin des Fotobandes "Baden um die Jahrhundertwende" (1979), des Badener Tagblatts und Sauerländers, und Herausgeberin der "Briefe an die NZZ" (1985). Sie initiierte das Buch "Faites vos pommes! Eine Art Kulturgeschichte des Apfels", und den Bildband "Bacchus. Kunst für Weinfreunde – Wein für Kunstfreunde", für welche sie Bildmaterial sammelte. Verena Füllemann lebt in Baden.


Eintritt frei. Ohne Anmeldung.

 

Vernissage Buch 68er-Bewegung in Graubünden

Erinnerungen und Ereignisse rund um die 68er-Bewegung beschreibt Werner Caviezel - selbst ein Mann der ersten Stunde - in seinem neuen Buch, welches am 14. September 2017 erscheinen wird.

Einladung zur Vernissage der Publikation «Die NSDAP unter dem Alpenfirn»

Mit Beginn der 1930er-Jahre setzte der Aufbau der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP) auch in der Schweiz ein. In der Funktion des hauptamtlichen Landesgruppenleiters schuf Wilhelm Gustloff, ein seit 1917 in Davos wohnhafter Bankkaufmann aus Schwerin, ein landesweites Netz von Stützpunkten und Ortsgruppen. Seine antidemokratischen und antisemitischen Umtriebe erregten zunehmend den Unmut schweizerischer Politiker, die auf ein Verbot nationalsozialistischer Organisationen drängten.

Die angespannte Situation verschärfte sich im Februar 1936 mit der Ermordung Gustloffs durch den jüdischen Studenten David Frankfurter weiter. Der Bundesrat geriet ins Kreuzfeuer der Diplomatie und der Medien; die Bündner Justiz sah sich heftigen reichsdeutschen Druckversuchen ausgesetzt. Spätestens zum Zeitpunkt des Frankfurter-Prozesses im Dezember 1936 war die NSDAP zu einer existenziellen Herausforderung für die ganze Schweiz geworden.

Vernissagetermin: Dienstag, 20. Dezember 2016, 18.00 Uhr

Vernissagelokal: Hotel Stern, Reichsgasse 11, Tempelsaal

Buchtitel: Die NSDAP unter dem Alpenfirn. Geschichte einer existenziellen Herausforderung für Davos, Graubünden und die Schweiz

Es sprechen: Marius Risi (Leiter Institut für Kulturforschung Graubünden), Peter Bollier (Autor).

Eine Veranstaltung des Instituts für Kulturforschung Graubünden.

Bild: Wegweiser zu Gustloffs Wohngebäude „Am Kurpark“ in Davos, 1930er-Jahre (Privatsammlung Peter Bollier).

 


Einladung zur Präsentation des Bündner Monatsblatts 4/2016

«Das Aus für das Rheinwald-Grosskraftwerk vor 70 Jahren»

Dienstag, 13. Dezember 2016
Fotostiftung Graubünden
Kasernenstrasse 14, 7000 Chur

18 Uhr Begrüssung durch Marius Risi,
Leiter Institut für Kulturforschung Graubünden

Ludmila Seifert, Geschäftsleiterin
Bündner Heimatschutz und Redaktorin
Bündner Monatsblatt

18.15 Uhr Vorführung des Stummfilms
«Rheinwald – Das Tal der freien Walser» (1942) von Bartholomé Schocher, kommentiert von Reto Attenhofer, Nufenen

Flyer Einladung