Bündner Monatsblatt 3/2019

Organisierte Altersunterstützung in Graubünden

Die neue Ausgabe des Bündner Monatsblatts widmet sich ganz der Geschichte der organisierten Altersunterstützung in Graubünden. Anlass für das Themaheft ist der 100. Geburtstag der Pro Senectute Graubünden.

Folgerichtig beschäftigt sich der erste Artikel im Heft mit der Entwicklung dieser Institution während ihrer ersten hundert Jahre. Christian Ruch schildert, wie sich die Tätigkeitspalette der Pro Senectute Graubünden im Lauf der Zeit stetig erweitert hat: von Unterstützungszahlungen über Beratungsdienstleistungen bis zu Kurs- und Aktivitätsangeboten.

Mit den beiden anderen Beiträgen dieses Hefts erinnern wir uns sozusagen immer weiter zurück …

Ulf Wendler erläutert die «Strategien und Möglichkeiten» der Alterssicherung «im urbanen Raum», also in der Stadt Chur, und zumal im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert. Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hatte das Altwerden damals auf Personen, die in der Stadt lebten und ihren Lebensunterhalt durch eigene Arbeit verdienen mussten?

Adolf Collenberg macht derweil die historische Situation alter Leute im ländlichen Graubünden lebendig – eine Situation, die über etliche Jahrhunderte hinweg unverändert blieb. Die Fürsorge für alte Menschen war die moralische Pflicht von deren Familienmitgliedern. Auch die Sozialfürsorge der Gemeinden war bis 1857 nicht gesetzlich verankert.

Die Ausgabe 3/2019 des Bündner Monatsblatts ist wieder reich illustriert. So enthält sie zwei eigentliche Bildergalerien: eine Serie künstlerisch gestalteter Plakate für die Pro Senectute-Spendenwerbung in Farbwiedergabe sowie eine Reihe eindrucksvoller Porträtfotos betagter Bündnerinnen und Bündner aus dem frühen 20. Jahrhundert.

Das Heft kann in unserem Online-Shop bestellt werden.
Online-Bestellung Heft 3/2019

Das Bündner Monatsblatt ist ein traditionsreiches Periodikum, das seinen Leserinnen und Lesern vielfältige Beiträge zur Kultur in Graubünden bietet. Es erscheint viermal jährlich. Die Herausgeberschaft liegt in den Händen des Instituts für Kulturforschung Graubünden sowie des Bündner Heimatschutzes.