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Kreise ade.

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Kreise ade – Circuls adia – Circoli addio

Abschied von einer Bündner Institution – Cumià d’ina instituziun grischuna – Congedo da un’istituzione grigionese
Autor/Herausgeber: Institut für Kulturforschung Graubünden und Verband Bündnerischer Kreispräsidentinnen und Kreispräsidenten (Hg.)
Jahr: 2016
Verlag: Verlag Desertina, Chur

Redaktion: Florian Hitz

Art.-Nr.: 482-2 Kategorien: , , Schlüsselwort:

Produktbeschreibung

Kreise ade – Circuls adia – Circoli addio

Abschied von einer Bündner Institution – Cumià d’ina instituziun grischuna – Congedo da un’istituzione grigionese
Autor/Herausgeber: Institut für Kulturforschung Graubünden und Verband Bündnerischer Kreispräsidentinnen und Kreispräsidenten (Hg.)
Jahr: 2016
Verlag: Verlag Desertina, Chur

Redaktion: Florian Hitz

Mit Ablauf des Jahres 2015 endete im Kanton Graubünden die Existenz der politischen Einheit der Kreise. Ihre Abschaffung ist im Rahmen einer Gebietsreform erfolgt, die vom Bündner Stimmvolk in zwei Abstimmungen von 2012 (Teilrevision der Kantonsverfassung) und 2014 (Anschlussgesetzgebung zur Gebietsreform) gutgeheissen wurde. Das Kernstück des Strukturwandels besteht im Aufbau von elf neuen Regionen, die nicht nur an die Stelle der ehemaligen 39 Kreise treten, sondern zudem auch 14 Regionalverbände und elf Bezirke obsolet machen.

Die Gerichtsgemeinden respektive seit 1851 die Kreise bildeten während vieler Jahrhunderte die mittlere staatliche Ebene der Drei Bünde und später des Kantons Graubünden. Sie nahmen wichtige Funktionen in verschiedenen Feldern des gesellschaftlichen Lebens ein: nicht nur als abstrakte Grösse des Staatsaufbaus, sondern auch als gestaltende und normierende Kraft in der überkommunalen Politik, der Rechtssprechung, dem Sozialwesen und der Festkultur.

Zum Abschied der Kreise gibt das Institut für Kulturforschung Graubünden gemeinsam mit dem Verband Bündnerischer Kreispräsidentinnen und Kreispräsidenten eine Buchpublikation heraus. Sie erinnert noch einmal an den Traditionsreichtum, die Aufgabenvielfalt und die Bürgernähe einer Institution, die ein so typisch bündnerisches Gepräge hatte.